FAQ
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Welche Rückgewinnungsraten können erzielt werden?
Die ROTOmaX ist unsere effizienteste Maschine wenn es um die Rückgewinnung von Lösemitteln geht. Je nach Lösemittel und Verschmutzungsgrad erreicht sie eine Rückgewinnungsquote von bis zu 97%. Intelligente Wägezelltechnologie und ein hoher Automatisierungsgrad machen die Maschine damit deutlich effizienter als vergleichbare Maschinen anderer Hersteller.
Für welche Verschmutzungsgrade eignet sich die ROTOmaX?
Die ROTOmaX wurde speziell für stark verschmutzte Lösemittel, Waschmedien und Lösungen mit produktionsbedingte Rückstände entwickelt. Das Rotor- und Abstreifersystem verhindert Anbackungen und sorgt auch bei hohen Feststoffanteilen für einen zuverlässigen Betrieb.
Kann die ROTOmaX sowohl im Chargen- als auch im kontinuierlichen Betrieb eingesetzt werden?
Ja. Die ROTOmaX ist für die industrielle Lösemittelrückgewinnung sowohl im Chargenbetrieb als auch im kontinuierlichen Betrieb ausgelegt. Dadurch kann die Destillieranlage flexibel an unterschiedliche Produktionsprozesse, Lösemittelmengen und Verschmutzungsgrade angepasst werden.
Im Chargenbetrieb wird eine definierte Menge verschmutzten Lösemittels verarbeitet. Diese Betriebsweise eignet sich besonders für Unternehmen mit wechselnden Lösemittelströmen, unterschiedlichen Produktionschargen oder variierenden Rückständen aus Druckfarben, Lacken, Beschichtungen und anderen chemischen Prozessen.
Für Anwendungen mit konstantem Anfall lösemittelhaltiger Produktionsabfälle bietet die ROTOmaX die Möglichkeit der kontinuierlichen Lösemittelaufbereitung. Dabei wird das verschmutzte Medium fortlaufend zugeführt, während das aufbereitete Lösemittel kontinuierlich zurückgewonnen wird. Dies ermöglicht eine besonders wirtschaftliche Lösemittelrückgewinnung im kontinuierlichen Betrieb und hohe Durchsatzleistungen.
Dank des bewährten Rotor- und Abstreifersystems verarbeitet die Anlage auch stark verschmutzte Medien mit hohen Feststoffanteilen zuverlässig. In Kombination mit der optionalen Vakuumtechnik eignet sich die ROTOmaX für zahlreiche Anwendungen der Lösemittelaufbereitung, des Lösemittel-Recyclings und der Vakuumdestillation von Lösemitteln in der Druck-, Lack-, Verpackungs- und Chemieindustrie.
Was unterscheidet die ROTOmaX beim Explosionsschutz von anderen Destillieranlagen für Lösemittel?
Alle Destillieranlagen aus dem Hause Renzmann sind ATEX zertifiziert und Kategorie 1 Geräte für Zone 0 im Inneren der Destille, Kategorie 2 für Zone 1 außerhalb der Destillieranalge.
Während RENZMANN das Kesselinnere grundsätzlich als Zone 0 betrachtet, stufen manche Wettbewerber diesen Bereich lediglich als Zone 1 ein. Für den Betreiber mag dieser Unterschied zunächst rein theoretisch erscheinen. Tatsächlich hat er jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlage und die erforderlichen Prüfungen.
Die Einstufung als Zone 0 hat direkte Auswirkungen auf die Konstruktion der Anlage: Bauteile im Inneren des Destillierkessels, die potenzielle Zündquellen darstellen können – beispielsweise Rührwerke oder Füllstandsschalter – unterliegen dann deutlich strengeren Anforderungen und müssen baumustergeprüft sein. Diese Prüfungen verursachen Kosten.
Wird das Kesselinnere dagegen lediglich als Zone 1 eingestuft, können viele dieser Anforderungen reduziert werden. Die Entwicklung, Prüfung und Zertifizierung der Anlage wird dadurch erheblich günstiger.
Aus Sicht von RENZMANN darf jedoch die Frage der Sicherheit nicht von wirtschaftlichen Überlegungen abhängig gemacht werden. Deshalb orientiert sich das Unternehmen an den strengsten verfügbaren Regelwerken und bewertet die tatsächlichen Betriebsbedingungen statt die minimal mögliche Auslegung.
Eine auführliche Erklärung zu unserem ATEX Schutzkonzept finden Sie hier.
Wie wird die Füllmenge überwacht?
Die ROTOmaX nutzt Wägezellen zur kontinuierlichen Gewichtserfassung. Dadurch werden Füllmenge, Destillatmenge und Rückstandsmenge präzise überwacht. Echte Leistungsdaten sind dank Wägezellen zur Erfassung der Produktivität abrufbar. Mehr Daten bieten die Möglichkeit den Destillationsprozess präziser auf die eigene Anwednung hin auszurichten. Andere Hersteller beiten keine Möglichkeit zur Produktivitätsanalyse, worunter Prozesskontrolle und Effizienz deutlich leiden.
Warum kommt ein Rotor- bzw. Abstreifersystem zum Einsatz?
Das Rühr-und Schabewerk in der ROTOmaX hält das Destilliergut permanent in Bewegung, verhindert Ablagerungen und Anbackungen auf den Heizflächen, wodurch der Wärmeübergang verbessert und die Effizienz erhöht wird. Beim Ablassen läuft das Schabewerk Rückwärts und unterstützt die automatische Entleerung der Rückstände durch ein DN 200 Auslass. Durch den größeren Auslass, können wir das Destillat noch mehr Eindicken, als andere Hersteller. Das Rühr- und Schabewerk ist aus wartungsarmen Kontaktabstreifern aus Bronze gefertigt und damit sehr langlebig.
Benötigt die ROTOmaX einen Vollzeitbediener oder eine ständige Bedienerüberwachung?
Nein. Die ROTOmaX wurde für einen weitgehend automatisierten Betrieb entwickelt und benötigt keine ständige Bedienerüberwachung. Insbesondere die ROTOmaX Automation kann über Zeitschaltfunktionen automatisch gestartet werden und arbeitet den Destillationsprozess selbstständig ab.
Während des Betriebs überwacht die Anlage die relevanten Prozessparameter automatisch. Der Bediener muss nicht dauerhaft an der Maschine anwesend sein. Sobald ein Eingriff erforderlich wird – beispielsweise wenn der Rückstandsbehälter gewechselt werden muss – informiert die Anlage das Personal über ein entsprechendes Signal.
Dadurch ist für die industrielle Lösemittelrückgewinnung kein Vollzeitbediener erforderlich. In vielen Betrieben wird die ROTOmaX von Mitarbeitenden mitbetreut, die gleichzeitig andere Aufgaben übernehmen. Dazu gehören beispielsweise das Reinigen von Druckwerksteilen, das Bedienen einer Mischanlage, Verpackungstätigkeiten oder logistische Aufgaben innerhalb der Produktion.
Die automatisierte Prozessführung reduziert den Personalaufwand erheblich und ermöglicht eine wirtschaftliche Lösemittelaufbereitung auch bei begrenzten Personalressourcen. Unternehmen profitieren von einer effizienten Lösemittelrückgewinnung, ohne zusätzliches Fachpersonal ausschließlich für den Betrieb der Destillationsanlage einplanen zu müssen.
Gerade in der Druck-, Verpackungs-, Lack- und Chemieindustrie ist die ROTOmaX daher eine attraktive Lösung für die automatisierte Lösemittelrückgewinnung mit geringem Bedienaufwand und hoher Anlagenverfügbarkeit.
Wie viel Reststoff bleibt nach der Destillation übrig?
Das hängt von der Zusammensetzung des Ausgangsmediums ab. Üblicherweise verbleibt lediglich ein hochkonzentrierter pastöser Rückstand. Als Betreiber entstehen dadurch nur noch geringe Kosten für die Entsorgung. Gleichzeitig sparen Sie, da weniger Frischlösemittel zugekauft werden muss.
Das hocheffiziente Eindicken wird durch die verbaute Wägezelltechnologie und ein intelligentes Rühr-und Schabewerk ermöglicht, das Anbackungen an den Heizflächen verhindert. Eine ideale Wärmeübertragung wird dadurch gewährleistet. Auch die Geometrie des Destillationskessels ist hierfür entscheidend. Der flache Boden und der größere Durchmesser ermöglichen eine bessere Eindickung. Eine höhere Eindickung bedeutet gleichzeitig eine höhere Rückgewinnungsrate. Wie dickflüssig mit unserer ROTOmaX abgelassen werden kann, sehen Sie auch in diesem Video.
Können auch Lösemittel mit hohem Siedepunkt aufbereitet werden?
Ja. Die ROTOmaX eignet sich auch für die Aufbereitung hochsiedender Lösemittel und bietet die wirtschaftlich sinnvollste Methode für die Lösemittelrückgewinnung bei hohen Siedepunkten. Durch die Vakuumtechnik wird der Siedepunkt des Mediums abgesenkt, sodass die Destillation bei deutlich niedrigeren Temperaturen erfolgen kann.
Dies bietet entscheidende Vorteile bei der Verarbeitung von temperaturempfindlichen Lösemitteln, komplexen Lösemittelgemischen mit NItrocelluloseanteil sowie Medien aus der Druck-, Lack-, Beschichtungs- und Chemieindustrie. Die schonende Vakuumdestillation von Lösemitteln reduziert thermische Belastungen, minimiert Produktveränderungen und senkt gleichzeitig den Energiebedarf des Destillationsprozesses.
Dank dieser Technologie ist die ROTOmaX für ein breites Spektrum an Anwendungen der industriellen Lösemittelaufbereitung, des Lösemittelrecyclings und der Rückgewinnung hochsiedender Lösungsmittel geeignet. So können auch anspruchsvolle Medien effizient aufbereitet und dem Produktionsprozess erneut zugeführt werden.
Wie finde ich die passende industrielle Reinigungsanlage?
Auf unserer Startseite können Sie zunächst Ihr zu reinigendes Material angeben. Möchten Sie Teile, Behälter oder Walzen und Zylinder reinigen? Danach erhalten Sie eine erste Idee unserer verfügbaren Maschinen.
Neben der Art des Waschguts sind Mengen, Verschmutzungsgrad und Ihr Produktionsprozess entscheidend. Bei Waschmaschinen für Behälter zählt unter anderem die Behältergeometrie (kubisch oder rund) sowie das Vorhandensein eines Auslaufs.
Wir bieten Waschmaschinen mit Bürsten oder Spritzregistern an. Darüberhinaus ist entscheidend, ob Sie mit Lösemitteln oder Laugen reinigen. Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihrer Anforderung. Sie haben außerdem die Möglichkeit einen Veruschstermin in unserem Technikum zu buchen und Ihre original verschmutzten Teile in unseren Maschinen zu reinigen. So können Sie sich selbst von der Effizienz und Sicherheit unserer Maschinen überzeugen.
Wie funktioniert eine Behälterwaschmaschine?
Eine Behälterwaschmaschine reinigt industrielle Behälter wie Mischkessel, IBCs, Ansatzbehälter und viele weitere automatisch mittels rotierender Sprühsysteme oder moderner Bürstentechnik sowie geeigneter Reinigungsmedien. Je nach Anwendung können Lacke, Farben, Harze oder Druckfarben entfernt werden. Die automatisierte Behälterreinigung sorgt für reproduzierbare Reinigungsergebnisse und reduziert den manuellen Arbeitsaufwand erheblich. Stillstandszeiten werden minimiert und Herstellungsprozesse optimiert. Explosionsgeschützte Reinigungssysteme wie die von Renzmann bieten zudem ein sehr hohes Maß an Sicherheit beim Reinigen mit Lösemitteln.
Welche Behälter können mit einer Behälterwaschmaschine gereinigt werden?
Moderne Behälterwaschmaschinen eignen sich für die Reinigung unterschiedlichster industrieller Behälter. Dazu zählen unter anderem Mischbehälter, Mischkessel, Ansatzbehälter, Transportbehälter, Druckfarbenbehälter, Edelstahlbehälter sowie IBC-Container (aus Stahl). Auch für Spundlochfässer steht eine spezielle Reinigungslösung bereit.
Je nach Behältergröße, Verschmutzungsgrad und Reinigungsanforderung kommen unterschiedliche Reinigungsverfahren und Maschinenkonzepte zum Einsatz.
Die Behälterreinigungsanlagen von RENZMANN können für verschiedene Behältergeometrien und Anwendungen ausgelegt werden. Auch Behälter mit Anbauten, Auslässen oder komplexen Innenkonturen lassen sich effizient und reproduzierbar reinigen. So können beispielsweise Lacke, Farben, Druckfarben, Klebstoffe oder andere Produktionsrückstände zuverlässig entfernt werden.
Die Wahl der passenden Behälterwaschmaschine hängt unter anderem von den Behälterabmessungen, den verwendeten Medien und den Anforderungen an die industrielle Behälterreinigung ab. Lesen Sie hierzu auch „Welche Maschinen reinigen Behälter?“
Welche Behältergröße kann gereinigt werden?
Je nach Maschine können sehr unterschiedliche Behältergrößen und -formen gereinigt werden. Unsere Waschmaschinen für kleinere Transportgebinde können schon Behälter mit einem Durchmesser von 350mm reinigen. Die minimale Höhe des zu reinigenden Behälters liegt dann bei 200mm. Gängige Durchmesser von Mischkesseln und Containern liegen jedoch zwischen 600mm- 1700mm. Die Behälterhöhen sind dann ab 700mm aufwärts bis 1700mm. Unsere Robus kann Behälter mit einem Durchmesser bis zu 2050mm reinigen. die maximale Behälterhöhe liegt dann bei 1700mm.
Haben Sie spezielle Anforderungen? Sprechen Sie uns gerne an. Wir passen unsere Maschinen regelmäßig an individuelle Kundenbedürfnisse an und beraten Sie dabei, welche Lösungen technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Wie lange dauert ein Reinigungszyklus in einer Behälterwaschmaschine?
Die Dauer eines Reinigungszyklus hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind insbesondere die Art und Anhaftung der Verunreinigung, die Behältergeometrie, die eingesetzten Reinigungsmedien sowie die Anforderungen an das Reinigungsergebnis.
Neben der eigentlichen Waschzeit beeinflussen auch die bauseits vorhandene Abluftkapazität und die Waschgutlogistik die Gesamtzykluszeit. So wirken sich beispielsweise notwendige Absaugzeiten nach dem Waschvorgang sowie die Be- und Entladezeiten der Behälter oder Teile auf den gesamten Reinigungsprozess aus.
Je nach Verschmutzungsgrad, Anlagenkonfiguration und Betriebsbedingungen können mit Behälter- und Teile-Reinigungsmaschinen in der Regel zwischen zwei und vier Reinigungszyklen pro Stunde durchgeführt werden. Durch die Automatisierung der Behälterreinigung lassen sich dabei reproduzierbare Reinigungsergebnisse und eine hohe Prozesssicherheit erzielen.
Renzmann unterstützt Kunden bei der Auslegung der passenden Reinigungslösung, um Reinigungsleistung, Durchsatz und Wirtschaftlichkeit optimal auf die jeweiligen Produktionsanforderungen abzustimmen.
Welche Maschinen reinigen Behälter?
Für die Behälterreinigung bieten wir verschiedenen Waschmaschinen an. Die richtige Auswahl ist abhängig von der Größe der zu reinigen Behälter, Ihrer genauen Geometrie (rund oder kubisch und mit oder ohne Auslass), dem verfügbaren Platz sowie dem verwendeten Reinigungsmedium (Lösemittel oder wässrige Reiniger).
Waschmaschinen für die Reinigung mit Lösemittel:
Für runde Behälter mit Auslauf eignen sich zum Beispiel unsere ROBUS, unsere RIO-VSmarT, unsere SP sowie unsere BKM. Während die ROBUS Spritzsystem und Bürstenreinigung kombiniert, setzt die RIOVSmart nur auf Bürstenreinigung. Die SP überzeugt mit Hochdruckreinigung aus Spritzkopf plus Düsen. Die BKM komibiniert Bürstenwalzen und Spritzsystem und reinigt nicht nur von innen sondern optional auch von außen.
Für runde Behälter mit oder ohne Auslauf und großem Behälterdurchmesser eignet sich unsere SKM sowohl für die Innenreinigung als auch die Außenreinigung besoders gut. Sie reinigt mit einer rotierenden Spritzlanze innen.
Für runde Behälter ohne Auslauf sowie kleinem Behälterdurchmesser eignet sich unsere 6090. Sie reinigt innen und außen mit Bürsten.
Für kubische Behälter wie Stahl IBCs eignet sich unsere SP.
Waschmaschinen für die Reinigung mit wässrig-alkalischen Medien:
Auch hier ist unsere SP70 die richtige Wahl. Sie nutzt einen Spritzdruck von 70 bar für hartnäckige Verschmutzungen und ist daher für die Anwendung mit wässrig-alkalischen Medien geeignet.
Welche Kosten können durch eine industrielle Behälterreinigung eingespart werden?
Der Einsatz einer automatisierten Behälterwaschmaschine kann Unternehmen dabei helfen, die Kosten für die Behälterreinigung deutlich zu reduzieren. Im Vergleich zur manuellen Reinigung lassen sich Reinigungsprozesse standardisieren, Reinigungszeiten verkürzen und personelle Ressourcen effizienter einsetzen.
Darüber hinaus können der Verbrauch von Reinigungsmedien optimiert, Ausschuss durch unzureichend gereinigte Behälter vermieden und Stillstandzeiten in der Produktion reduziert werden. Die automatisierte Behälterreinigung sorgt für reproduzierbare Reinigungsergebnisse, eine höhere Prozesssicherheit und eine zuverlässige Reinigungsqualität.
Zusätzliche Einsparpotenziale ergeben sich durch die Kombination einer Behälterwaschmaschine mit einer Destillieranlage. Dabei können eingesetzte Lösemittel aufbereitet und dem Reinigungsprozess erneut zugeführt werden. Dieser geschlossene Kreislauf reduziert den Frischlösemittelverbrauch, senkt Entsorgungskosten und unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung nachhaltiger Circular-Economy-Konzepte.
Neben den wirtschaftlichen Vorteilen trägt die automatisierte Behälterreinigung auch zur Verbesserung des Arbeitsschutzes bei. Mitarbeitende kommen deutlich seltener mit Reinigungsmedien, Lösemitteldämpfen oder verschmutzten Behältern in Kontakt, wodurch die Arbeitsbedingungen verbessert und potenzielle Gesundheitsrisiken reduziert werden.
Welche Einsparpotenziale tatsächlich erzielt werden können, hängt von Faktoren wie der Anzahl der zu reinigenden Behälter, dem Verschmutzungsgrad, den eingesetzten Reinigungsmedien und den betrieblichen Abläufen ab. Renzmann unterstützt Kunden dabei, eine wirtschaftliche und nachhaltige Reinigungslösung zu finden, die optimal auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt ist.
Welche Verschmutzungen lassen sich entfernen?
Behälterwaschmaschinen sind für die zuverlässige Entfernung unterschiedlichster Produktionsrückstände ausgelegt. Je nach Anwendung und eingesetztem Reinigungsmedium können unter anderem Lacke, Farben, Druckfarben, Harze, Klebstoffe, Beschichtungsmaterialien sowie lösemittelhaltige oder wasserbasierte Rückstände von Behältern entfernt werden.
Durch den Einsatz abgestimmter Reinigungsverfahren lassen sich auch hartnäckige Verschmutzungen und angetrocknete Produktreste effizient lösen. Moderne Behälterreinigungsanlagen sorgen dabei für eine gleichbleibend hohe Reinigungsqualität und reproduzierbare Ergebnisse.
Welche Verschmutzungen entfernt werden können, hängt von Faktoren wie dem verwendeten Medium, dem Verschmutzungsgrad und der Behältergeometrie ab. Für anspruchsvolle Anwendungen bietet Renzmann individuell angepasste Lösungen für die industrielle Behälterreinigung. Im hauseigenen Technikum von Renzmann können Sie zudem original verschmutzte Behälter reinigen lassen und so die perfekte Lösung für Ihren Bedarf finden.
Welche Reinigungsmedien werden in einer Behälterwaschmaschine eingesetzt?
Je nach Anwendung und Art der Verschmutzung können in Behälterwaschmaschinen unterschiedliche Reinigungsmedien eingesetzt werden. Dazu gehören insbesondere Lösemittel sowie wässrige Reinigungsmedien auf Basis alkalischer oder spezieller Reinigungsmittel.
Die Wahl des geeigneten Reinigungsmediums hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise von den zu entfernenden Rückständen, den verwendeten Produktionsstoffen und den Anforderungen an die Reinigungsqualität. Während sich Lösemittel häufig für die Entfernung von Lacken, Druckfarben, Harzen oder Klebstoffen eignen, kommen wässrige Reinigungsverfahren vor allem bei wasserbasierten Produkten und bestimmten industriellen Anwendungen zum Einsatz.
Renzmann bietet sowohl Lösungen für die Lösemittelreinigung als auch für die wässrige Behälterreinigung an und unterstützt Unternehmen bei der Auswahl des optimalen Reinigungsverfahrens für ihren Prozess.
Sind die Maschinen für explosionsgefährdete Bereiche geeignet?
Ja! Alle mit Lösemitteln betriebenen Behälterwaschmaschinen sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ausgelegt. Insbesondere bei der Reinigung von Behältern mit lösemittelhaltigen Rückständen spielen Explosionsschutz und Anlagensicherheit eine entscheidende Rolle.
Alle Waschmaschinen bieten Explosionsschutz gemäß ATEX, Kategorie 1 (mit Baumusterprüfung) für Zone 0 im Innenbereich der Waschkammer, Kategorie 2 für Zone 1 außerhalb der Waschmaschine. Die Maschinen bieten damit einen sicheren Reinigungsprozess bei der Verarbeitung entzündlicher Medien.
Renzmann hat jahrzehntelange Erfahrung in Fragen des Explosionsschutzes und zeichnet sich auch im Bereich der Destillieranlagen durch ein besonders streng ausgelegtes Sicherheitskonzept aus. Für höchste Sicherheit für Bediener und Bertreiber der Maschinen.
Wie werden Behälter mit komplexen Geometrien oder schwer zugänglichen Bereichen gereinigt?
Die Reinigung von Behältern mit Ausläufen, Armaturen, Einbauten oder komplexen Geometrien stellt besondere Anforderungen an die Behälterreinigung. Moderne Behälterwaschmaschinen können durch speziell abgestimmte Waschsysteme und individuell angepasste Reinigungskonzepte auch schwer zugängliche Bereiche zuverlässig reinigen.
Dank intelligentem Engineering entwickelt Renzmann maßgeschneiderte Lösungen, die exakt auf die Anforderungen des jeweiligen Behälters und Produktionsprozesses abgestimmt sind. Dabei werden Faktoren wie Behältergröße, Geometrie, Verschmutzungsart und Reinigungsanforderungen bereits in der Planungsphase berücksichtigt.
Für spezielle Anwendungen stehen zudem verschiedene optionale Ausstattungen zur Verfügung, beispielsweise Systeme zur Auslaufreinigung oder weitere kundenspezifische Zubehörlösungen. Dadurch können auch anspruchsvolle Behältergeometrien effizient gereinigt und reproduzierbare Reinigungsergebnisse erzielt werden.
Können Behälter innen und außen gleichzeitig gereinigt werden?
Ja, die Innen- und Außenreinigung von Behältern in einem einzigen Reinigungsschritt ist je nach Auswahl der Maschine möglich. Die kombinierte Innen- und Außenreinigung sorgt dafür, dass sowohl Produktrückstände im Behälterinneren als auch Verschmutzungen auf den Außenflächen zuverlässig entfernt werden.
Dies ist insbesondere bei Mischbehältern, Ansatzbehältern und Transportbehältern von Vorteil, da die Behälter nach der Reinigung direkt wieder für den Produktionsprozess bereitstehen. Durch die automatisierte Behälterreinigung werden gleichbleibend hohe Reinigungsergebnisse erzielt und der manuelle Reinigungsaufwand deutlich reduziert.
Renzmann bietet mit der SKM und der BKM zwei Systeme, die diese Funktion erfüllen. Während die SKM mit Spritzsystem reinigt, entfernt die BKM Rückstände zuverlässig mit einem intelligenten Bürstensystem.
Können auch IBC Container gereinigt werden?
Ja, spezielle Behälterwaschmaschinen ermöglichen die effiziente und automatische Reinigung von IBC-Containern (Intermediate Bulk Containers) aus Stahl. Dabei werden Rückstände wie Farben, Lacke, Druckfarben, Harze, Klebstoffe oder andere Produktionsmedien zuverlässig aus dem Behälter entfernt.
Die Reinigung erfolgt über auf die Behältergeometrie abgestimmte Waschsysteme, die eine gründliche Innenreinigung auch bei großen Behältervolumina gewährleisten. Durch automatisierte Reinigungsprozesse lassen sich reproduzierbare Reinigungsergebnisse erzielen und gleichzeitig der manuelle Reinigungsaufwand reduzieren.
Welche Lösung für die IBC-Reinigung geeignet ist, hängt unter anderem von der Behältergröße, der Art der Verschmutzung und den eingesetzten Reinigungsmedien ab. Renzmann bietet hierfür leistungsstarke Reinigungssysteme für unterschiedliche industrielle Anwendungen.
Für die industrielle Reinigung von IBC-Containern bietet Renzmann mit der SP-Serie eine speziell entwickelte Lösung an.
Wie erhalte ich ein Angebot?
Ein Angebot erhalten Sie ganz unkompliziert: Kontaktieren Sie uns per E-Mail an vertrieb@dw-renzmann.de oder rufen Sie uns unter +49 (0) 6751 878-0 an. Gemeinsam analysieren wir Ihren Bedarf – z. B. welche Teile Sie reinigen oder welches Lösemittel Sie aufbereiten möchten – und erstellen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot.
Wer ist mein Ansprechpartner für Beratung und technische Fragen?
Unsere Vertriebsmitarbeiter stehen Ihnen mit fundiertem Fachwissen zur Seite. Zusätzlich arbeiten die Vertriebsmitarbeiter eng mit unserem Technikum zusammen, sodass bei Bedarf auch anwendungstechnische Versuche durchgeführt werden können.
Wer ist für mein Land oder meine Region zuständig?
Wir verfügen über ein weltweites Vertriebsnetz. Hier finden Sie den für Ihre Region zuständigen Ansprechpartner. Alternativ hilft Ihnen unser Vertriebsteam gerne direkt weiter und stellt den Kontakt her. Für Kunden in Deutschland (sowie ausgewählte weitere Länder) erfolgt der Vertrieb direkt über unsere Firmenzentrale in Monzingen.
Welche Informationen benötigt Renzmann für eine erste Einschätzung?
Für eine zielgerichtete Beratung benötigen wir einige grundlegende Angaben: Was soll gereinigt oder destilliert werden? In welchen Mengen? Wie stark ist die Verschmutzung? Gibt es spezielle Geometrien oder Anforderungen an das Reinigungs- oder Rückgewinnungsergebnis? Schildern Sie uns Ihre Aufgabenstellung per Mail. Gerne senden wir Ihnen dann den passenden Fragebogen zu. Auf Grundlage dieser Abfrage können wir ein bedarfsgerechtes Konzept für Ihren Anwendungsfall erstellen.
Welche Destillationsanlage ist für meine Anwendung geeignet?
Unsere Beratung beginnt mit einer individuellen Abfrage Ihrer Anforderungen und Wünsche. Sie schildern uns Ihre Anforderungen – zum Beispiel Lösemittel Sie einsetzen – und wir empfehlen Ihnen die passende Maschine. Bei komplexeren Anforderungen oder Unsicherheiten bieten wir Ihnen Wasch- oder Destillationversuche in unserem Technikum an. So erleben Sie unter realen Bedingungen, welches System optimal für Sie geeignet ist. Einen Termin für einen Wasch- oder Destillationsversuch können Sie hier direkt anfragen.
Wie funktioniert Destillation?
Die Destillation ist ein Trennverfahren zur Trennung von Flüssigkeitsgemischen oder zur Gewinnung einer Flüssigkeit aus einer Lösung. Sie nutzt die unterschiedlichen Siedetemperaturen der enthaltenen Stoffe.
Das Gemisch wird erhitzt. Die Komponente mit dem niedrigeren Siedepunkt verdampft zuerst und steigt als Dampf auf. Dieser Dampf wird in einem Kühler abgekühlt und kondensiert wieder zu einer Flüssigkeit. Die kondensierte Flüssigkeit (Destillat) wird in einem Auffanggefäß gesammelt. Stoffe mit höherem Siedepunkt bleiben im Siedekolben zurück.
Ablauf der Destillation
- Erhitzen des Flüssigkeitsgemisches
- Verdampfen der Komponente mit niedrigerem Siedepunkt
- Kondensieren des Dampfes im Kühler
- Auffangen des Destillats im Auffanggefäß
Wichtig: Die Destillation eignet sich besonders zur Trennung von Flüssigkeiten mit deutlich unterschiedlichen Siedetemperaturen.
Was ist Lösemitteldestillation?
Lösemitteldestillation ist ein Trennverfahren, bei dem ein Lösungsmittel (Lösemittel) durch Erhitzen verdampft und anschließend durch Kondensation wieder verflüssigt wird. Dabei wird das Lösemittel von gelösten Stoffen oder Verunreinigungen getrennt.
Funktionsprinzip
- Eine Lösung wird erhitzt.
- Das Lösemittel (z. B. Wasser, Ethanol, Aceton) verdampft aufgrund seines niedrigeren Siedepunkts.
- Der Dampf wird in einem Kühler abgekühlt.
- Das kondensierte Lösemittel wird aufgefangen.
- Nicht flüchtige Stoffe bleiben im Destillationsgefäß zurück.
Anwendungen
- Rückgewinnung von Lösemitteln in der chemischen Industrie
- Reinigung, Aufreinigung und Recycling von gebrauchten Lösemitteln
- Abtrennung von Produkten nach chemischen Reaktionen
- Umweltschutz, da Lösemittel wiederverwendet werden können statt entsorgt zu werden
Beispiel
Eine Lackfabrik verwendet Aceton zum Reinigen von Anlagen. Das gebrauchte Aceton enthält Farbreste. Durch Lösemitteldestillation wird das Aceton verdampft und kondensiert, während die Farbreste zurückbleiben. Das gereinigte Aceton kann anschließend erneut eingesetzt werden. Nur die Farbreste müssen entsorgt werden.
Vorteile
- Spart Kosten durch Wiederverwendung des Lösemittels
- Reduziert Abfallmengen
- Ermöglicht hohe Reinheitsgrade
Kurz gesagt: Lösemitteldestillation dient dazu, ein Lösemittel durch Verdampfen und Kondensieren von gelösten Stoffen oder Verunreinigungen zu trennen und zurückzugewinnen.
Welche Branchen profitieren von Lösemittelrückgewinnung?
Grundsätzlich profitieren alle Industrien, die mit Lösemitteln arbeiten von einer Rückgewinnung. Ein Recycling senkt Kosten, da teurer Firschlösemittelankauf minimiert wird. Die Lösemittelrückgewinnung erlaubt zudem Circular Economy im eigenen Unternehmen umzusetzen oder auszuweiten. Ganz konkret haben zum Beispiel folgende Industrien regelmäßig Lösemittel im Einsatz: Druckindustrie, Farben und Lackhersteller, Chemie, Automotive, Kunststoff- und Plastikindustrie, Pharma, Textil und Leder, Optik und Glas, Elektronik, Metallindustrie sowie weitere.
Ab wann lohnt sich eine Destillationsanlage wirtschaftlich?
Eine Desitllationsanlage lohnt sich bereits bei sehr geringen Mengen anfallenden Lösemittels. Dies ist zum Beispiel bei den Herstellern von Flexodruckplatten der Fall. Das bei der Herstellung der Druckplatten anfallende Auswaschlösemittel eignet sich hervorragend für die Rückgewinnung in einer eigenen Destillieranlage.
Bei sehr teuren Lösemitteln kann sich eine Destillieranlage bereits ab 20 Tonnen im Jahr lohnen. Im Durchschnitt macht die Anschaffung einer eigenen Maschine vom Typ DW bereits ab 50 Tonnen im Jahr Sinn.
Gerne beraten wir Sie individuell. Unsere Vertrieb erreichen Sie hier.
Was ist der Unterschied zwischen Lösemittelentsorgung und Lösemittelrückgewinnung?
Bei der Lösemittelentsorgung geht es vor allem darum eine fachgerechte Entsorgung verschmutzter Lösemittel sicherzustellen. Diese ist in doppelter Hinsicht teuer und aufwändig: Lösemittelnutzende Betriebe benötigen diese regelmäßig und müssen daher stets Frischlösemittel zukaufen. Sie sind abhängig von Dienstleistern und steigenden Rohstoffpreisen. Sie müssen große Mengen an sauberem Lösemittel vorhalten, was Lager- und Handlingkosten verursacht. Die Entsorgung von verschmutzten Lösemitteln ist zudem sehr teuer.
Eine eigene betriebliche Lösemittelrückgewinnung hingegen lohnt sich fast immer. Eine Lösemittelrückgewinnung erfolgt mit einer Destillieranlage, die auf Ihre Lösemittelmengen, die Art des Lösemittels sowie Ihren Produktionsprozess zugeschnitten ist. Sie erlaubt durch das Trennverfahren im Destillationsprozess die Rückgewinnung eines großen Anteils an sauberem Lösemittel. Zurück bleibt im Idealfall nur eine geringe Menge an zu entsorgendem Material. Gerne berechnen wir Ihren Return on Investment (ROI). Kontaktieren Sie hier unseren Vertrieb.
Wie ist der Return on Investment (ROI) meiner Destillieranlage
Der durchschnittliche Return on Investment z.B. unserer ROTOmaX liegt bei unter 1,5 Jahren. Bei unserer Destillieranlage ROTO liegt der durchschnittliche ROI für 30 Tonnen Ethanol im Jahr bei 1,8 Jahren. Gerne berechnen wir Ihren ROI ganz genau anhand Ihrer individuellen Daten (Personal-, Heiz- und Entsorgungskosten sowie Betriebsdauer etc.). Für eine genaue Kalkulation steht unser Vertrieb unter vertrieb@dw-renzmann.de sehr gerne zur Verfügung.
Welche Lösemittel können mit einer Destillationsanlage zurückgewonnen werden?
Grundsätzlich können unsere Destillieranlagen alle Lösemittel destillieren, deren Siedepunkt im Vakuum kleiner als 180 Grad ist.
Dies sind zum Beispiel: 1,3-Dioxolan, 1-Ethoxy-2-propanol, 1-Methoxy-2-propanol, 2-Ethylhexanol, 2-Ethylhexylacetat, 3-Methoxy-3-methylbutan-1-ol, Aceton, Benzylalkohol, Butanol (-n-), Butylacetat, Butyldiglykol, Butylglykol, Butylglykolacetat, Cyclohexyldiethanolamine, Decahydronaphthalin, Decan, Diacetonalkohol, Diethanolamin, Diethylenglykol, Diethylenglykolmonomethylether, Dimethylacetamid, DMF, DMM, DMPU, DMSO, Dodecan, DPM, Ethanol, Ethanolamin, Ethylacetat, Ethylenglykol, Ethyllactat, Heptan, Hexan, IPA, MEK, Methanol, Methylacetat, Methylcyclohexan, MIBK, N-Methylformamid, NMP, Phenoxyethanol, PMA, Propandiol, Propanol (-n-), Propylacetat (-i-), Propylacetat (-n-), Styrol, Tetrachlorethan, Tetradecan, Toluol, TOU, Tridecan, Undecan, Xylol (Isomerengemisch), Xylol (-m-), Xylol (-o-), Dipropylenglykolmonobutylether, p-Cymol
Unsere ROTOmaX kann jedoch auch wässrige Lösungen aufreinigen. Sprechen Sie uns für eine umfangreiche Beratung gerne an: vertrieb@dw-renzmann.de
Wie hoch ist die Rückgewinnungsrate von Lösemitteln?
Die genaue Rückgewinnungsquote bei der Destillation von Lösemitteln hängt stark von der Art des Lösemittels und dem Verschmutzungsgrad ab. Unsere kleinste Destillieranlage vom Typ M erreicht je nach Lösemittel eine Rückgewinnungsrate von 85%, unsere größte Destillieranlage vom Typ ROTOmaX sogar bis zu 97%.
Wir bieten unseren Kunden an, ihr original verschmutztes Lösemittel in unserem hauseigenen Technikum versuchweise destillieren zu lassen. So können Sie sich von der genauen Recyclingquote selbst überzeugen. Sie erhalten in jedem Fall einen ausführlichen Bericht und auf Wunsch auch Proben zur Analyse durch Ihre eigenen Experten.
Was kostet eine Destillieranlage zur Lösemittelrückgewinnung?
Die Kosten einer Destillieranlage zur Lösemittelrückgewinnung hängen vor allem von der erforderlichen Verarbeitungskapazität, den eingesetzten Lösemitteln, dem Verschmutzungsgrad sowie dem gewünschten Automatisierungsgrad ab.
Für Anwendungen in der Farben-, Lack- und Druckindustrie beginnen die Investitionskosten für kleinere Anlagen häufig im mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich. Industrielle Destillationsanlagen für größere Lösemittelmengen oder komplexe Lösemittelgemische können je nach Ausführung auch über 200.000 Euro kosten.
Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollten jedoch nicht nur die Anschaffungskosten berücksichtigt werden. Durch die Rückgewinnung und Wiederverwendung von Lösemitteln können Unternehmen ihre Entsorgungs- und Beschaffungskosten deutlich reduzieren. Unsere Destillen haben eine durchschnittliche Amortisationszeit (ROI) von rund 1,5 Jahren, was auch durch die hohen Rückgewinnungsquoten erklärt werden kann.
Für eine genaue Preisermittlung empfiehlt sich eine individuelle Auslegung auf Basis der zu verarbeitenden Lösemittelmengen und Prozessanforderungen.Gerne erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Anwendung.
Wir bieten darüberhinaus an, Ihre original verschmutzten Lösemittel in unserem hauseigenen Technikum testweise zu destillieren. So können Sie sich selbst von der Effizienz überzeugen und Ihre Investition durch verlässliche Daten absichern.
Für welche Industrien sind die Maschinen?
Renzmann hat jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Zusammenarbeit mit Kunden aus den Bereichen Druck, Verpackungsdruck sowie Farben- und Lackherstellung. Die Maschinen sind jedoch nicht auf diese Branchen beschränkt. Renzmann hat darüberhinaus zahlreiche Kunden, die aus der Automobilbranche, der Chemie, der Kunststoff- und Plastikindustrie, der Optik und Glasindustrie, der Pharma, der Textil- und Lederindustrie, der Beschichtungsindustrie sowie vieler weiterer kommen. Hochpräzises Engineering macht außerdem Sonderlösungen und Sonderanfertigungen möglich. Sprechen Sie uns hierzu einfach an vertrieb@dw-renzmann.de
Welche Sonderlösungen sind möglich?
Unsere Maschinen basieren auf bewährter Technik, können jedoch mit Mehraufwand an kundenspezifische Anforderungen angepasst werden. Dazu zählen z. B. spezielle Adaptersysteme, integrationsgeeignete Steuerungskonzepte, Anpassungen an bauliche Gegebenheiten oder prozessbezogene Sonderfunktionen. Sprechen Sie uns einfach an – wir prüfen gemeinsam, was technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Bietet Renzmann auch internationale Lieferungen an?
Ja, wir liefern weltweit und verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Produktion von Maschinen für den internationalen Markt. Unsere Maschinen erfüllen länderspezifische Anforderungen, sowohl in Bezug auf technische Normen und Vorschriften als auch Dokumentation. Unsere lokalen Vertriebspartner unterstützen Sie zusätzlich bei Kommunikation und Projektabwicklung.
Wie schnell kann ich mit einem Angebot rechnen?
In der Regel erhalten Sie Ihr Angebot innerhalb weniger Werktage. Komplexere Projekte, die technische Rücksprache oder Versuche im Technikum erfordern, können etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wir halten Sie dabei transparent über den Status auf dem Laufenden. Angebot anfragen.
Wie positioniert sich Renzmann beim Thema Sicherheit?
Wir liefern ATEX-konforme Maschinen für den Betrieb mit brennbaren Lösemitteln. Grundlage sind die Richtlinie 2014/34/EU (aktuelle Fassung) und die dazugehörigen Leitlinien der EU-Kommission. Bei unseren Destillieranlagen gehen wir jedoch einen Schritt weiter als andere Anbieter. Im Gegensatz zu anderen Herstellern definieren wir im Inneren unserer Destillieranlagen Zone 0. Das bedeutet: Neben allen elektrischen Geräten, sind auch alle bewegten mechanischen Teile im Inneren der Destillationsblase baumustergeprüft und für den dauerhaften Betrieb in Ex-Zone 0 zugelassen. Mehr erfahren Sie unter „Unser ATEX Schutzkonzept“.
Wie positioniert sich Renzmann beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz?
Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatz, sondern Teil unserer Technikphilosophie: Unsere Destillationsanlagen ermöglichen die Rückgewinnung und Wiederverwendung von Lösemitteln und reduzieren dadurch Entsorgungsaufwand und Ressourcenverbrauch. Unsere Waschmaschinen sind so konzipiert, dass Reinigungsmedien effizient eingesetzt und Prozesse ressourcenschonend gestaltet werden können. Die Langlebigkeit unserer Maschinen trägt zusätzlich zur Umweltbilanz bei.
Kann ich die Maschinen von Renzmann testen?
In unserem Technikum in Monzingen stehen einige unserer Maschinen für Wasch- und Destillationsversuche bereit. Sie können diese bei einem Test mit Ihren eigenen Materialien live erleben. Alternativ senden wir Ihnen gerne technische Unterlagen oder Referenzberichte zu – auf Wunsch organisieren wir auch einen digitalen Besichtigungstermin. Mehr zu unserem Technikum, finden Sie hier.
Wie kann ich einen Servicetechniker für eine Wartung oder Reparatur anfordern?
Sie können uns direkt über unsere Service-Hotline oder per E-Mail kontaktieren. Bitte halten Sie dabei die Seriennummer der Maschine und eine kurze Fehlerbeschreibung bereit.
Über unsere Hotline per Telefon oder MS Teams (während unserer Geschäftszeiten)
+49 6751 878 400
Wie schnell ist der Serviceeinsatz vor Ort möglich?
In der Regel können wir innerhalb von 72 Stunden reagieren, abhängig vom Standort und der Verfügbarkeit unserer Servicetechniker, hierbei priorisieren wir Maschinen-Stillstände und damit verbundene Ausfallzeiten vor allen anderen Tätigkeiten.
Gibt es eine Möglichkeit für Fernwartung oder Remote-Diagnose?
Ja, unsere Maschinen können optional mit Remote-Diagnose-Funktionen ausgestattet werden. Dies ist zum Beispiel mit dem Secomea Sitemanager möglich. Der Fernwartungsrouter kann über LTE (Mobilfunk) oder alternativ über eine LAN-Verbindung betrieben werden. Unser Support kann dann per Fernzugriff erste Analysen und Fehlerbehebungen durchführen.
Weiterhin bieten wir die Möglichkeit mittels AR-Datenbrille (ATEX Zulassung) Ihre Instandhalter direkt im Feld anzuleiten und zu unterstützen.
Welche Vorteile bietet die Fernwartung mit dem Secomea Sitemanager?
Vorteile sind die Unterstützung bei Problemen an Maschinen und auch die Anpassung des Maschinenproramms ohne den Einsatz eines Technikers mit Spezialkenntnisse. Ganz konkret bedeutet es, dass ein Mechaniker vor Ort durch das Team von Renzmann remote unterstützt werden kann: Sowohl bei der Fehlersuche als auch in bestimmten Fällen bei der Inbetriebnahme.
Insbesondere bei Maschinen, die direkt in die Produktion eingebunden sind, wie z.B. bei der Herstellung von Flexo-Druckplatten ist hiermit eine sehr zeitnahe Unterstützung möglich.
Des Weiteren kann an Maschinen mit Abluftregelungen auch die Regelung nachjustiert werden oder an der Destillieranlage vom Typ ROTOmaX die Waagenelektronik überprüft werden.
Bei Maschinen mit Frequenzumrichtern für die Drehzahlregelung von Motoren könnem auch hier Diagnose und Einstellungen vorgenommen werden.
Wie bestelle ich Ersatzteile für meine Maschine?
Bitte senden Sie Ihre Ersatzteilanfrage per E-Mail mit Angabe der Maschinenbezeichnung, Maschinenummer und der Teilenummer, falls vorhanden.
Bieten Sie auch Wartungsverträge an?
Ja, wir bieten individuelle Wartungsverträge mit verschiedenen Service-Leveln. Diese beinhalten regelmäßige Inspektionen, Remote Support und bevorzugten Vor-Ort-Service. Fragen Sie Ihren Wartungsvertrag hier an.
Wie oft sollte meine Renzmann Maschine gewartet werden?
Neben den in der Bedienungsanleitung genannten, durch den Betreiber durchzuführenden Prüfintervallen (täglich, wöchentlich, monatlich) empfehlen wir eine jährliche Wartung durch geschultes Renzmann Personal. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter „Service„.
Die Wartungsintervalle hängen vom Maschinentyp und der Einsatzintensität ab. In der Regel empfehlen wir eine jährliche Inspektion durch unseren Kundendienst. Diese umfasst folgende Leistungen:
- Überprüfung der Maschinen anhand von Checklisten
- Austausch von Standard-Ersatzeilen
- Aufnahme von Mängeln (Reparatur als Folgeauftrag)
- Prozessoptimierung
- Dokumentation aller durchgeführten Tätigkeiten
Wie lange sind die Lieferzeiten für die Maschinen?
Bei Auftragsbestätigung erhalten Sie die Information zur erwarteten Lieferzeit.
Kann ich eine Bedienungsanleitung oder technische Dokumentation erneut anfordern?
Ja, wir stellen Ihnen gerne eine digitale Kopie der Bedienungsanleitung oder der technischen Dokumentation zur Verfügung. Bitte geben Sie dazu die Maschinenseriennummer an und schreiben Sie uns.
Gibt es Schulungen für Bediener oder Wartungspersonal?
Wir schulen Maschinenbediener und Instandhalter – entweder bei Ihnen vor Ort oder in unserem Werk in Monzingen. Die Inhalte passen wir individuell auf Ihre Bedürfnisse an. Kontaktieren Sie uns einfach per Mail.
Wie lange sind Ersatzteile für ältere Modelle verfügbar?
Wir garantieren in der Regel eine Ersatzteilverfügbarkeit von mindestens 10 Jahren ab Produktionsdatum. Für ältere Maschinen prüfen wir gerne individuell die Lieferfähigkeit.
Unterstützen Sie auch Modernisierungen oder Umbauten bestehender Maschinen?
Ja, wir bieten Retrofit- und Modernisierungslösungen an, z. B. zur Steigerung der Energieeffizienz
Was bietet das Technikum in Monzingen?
Das Technikum der Renzmann GmbH ist Ihre Anlaufstelle für praxisnahe Wasch- und Destillationstests mit Ihren Originalmaterialien. Sie senden uns verschmutzte Bauteile oder Lösemittel; wir testen, analysieren und beraten – entweder vor Ort oder per detailliertem Analysebericht. So finden Sie die passende Reinigungslösung für Ihre spezifischen Anforderungen. Fragen Sie hier Ihren Wasch- oder Destillationstest bei uns an.
Welche Arten von Tests werden angeboten?
Wir führen Waschtests mit farbführenden Teilen wie Rakeln, Hobbocks oder Behältern durch – auch bei komplexer Geometrie. Zusätzlich bieten wir Destillationstests mit kontaminierten Lösemitteln an. Damit Sie diese zukünftig mit einer eigenen Destillationsanlage aufbereiten und wiederverwenden und so Ihre Entsorgungskosten senken können.
Warum lohnt sich ein Test bei Renzmann?
Unsere Tests basieren auf Ihren real verschmutzten Medien, liefern praxisnahe Ergebnisse und ermöglichen eine fundierte Maschinenauswahl. Durch die Rückgewinnung von Lösemitteln fördern wir nachhaltige Prozesse. Die Ergebnisse helfen Ihnen, wirtschaftlich und umweltschonend zu investieren. Fragen Sie hier einen Termin für einen Wasch- und Destillationstest an.
Welche Maschinen stehen im Technikum zur Verfügung?
Unser Technikum in Monzingen ist mit folgenden Maschinen ausgestattet:
- WM 3400 – Reinigung von Teilen mit Hobbock-Spritzlanze und Schlauchspülung
- ROBUS, SKM, SP50 – für runde oder kubische Behälter mit oder ohne Auslauf
- ROTOmaX 30 – zur Rückgewinnung von Lösungsmitteln mit Batch- oder Nachfüllbetrieb.
Alle Geräte decken unterschiedliche Anforderungen und Behältergrößen ab. Details zu den Maschinen finden Sie hier.
Wie läuft ein Versuch im Technikum ab?
Sie nehmen Kontakt mit uns auf, erhalten ein Angebot, senden Ihre Materialien ein und entscheiden, ob Sie persönlich teilnehmen wollen. Danach beraten wir Sie zu Ihrer optimalen Reinigungs- oder Destillationslösung.
Einen ausführlichen Bericht mit Vorher/Nachher-Bildern erhalten Sie in jedem Fall. Nach vorheriger Absprache schicken wir Ihnen auch gerne Lösemittelproben zu.
Ich bin mit meinem Reinigungsmedium unzufrieden – kann Renzmann helfen?
Wenn Ihr aktuelles Reinigungsmedium – ob lösemittelbasiert oder wässrig-alkalisch – nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, beraten wir Sie im Technikum gezielt zu alternativen Lösungen. Vor Ort können wir im Rahmen eines Waschtests auch Anlösetests mit verschiedenen Medien durchführen. Dafür halten wir stets eine Auswahl an gängigen Lösemitteln in kleiner Menge bereit, um schnell und flexibel auf Ihre Reinigungsanforderungen reagieren zu können. Hier können Sie Ihren persönlichen Termin im Technikum anfragen.
Welche Kosten entstehen für die Tests?
Die Kosten für Wasch- und Destillationstests werden individuell kalkuliert und bei anschließendem Kauf einer Maschine auf den Preis angerechnet – so wird der Test zur lohnenden Investition.
Wie kann ich ein Angebot anfordern?
Sie erreichen uns unter technikum@dw-renzmann.de oder telefonisch unter +49 (0) 6751 878-0.